Bernhard Heiliger

 
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"Ohne Titel"
28.000 €
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"Ohne Titel"
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Joan Miró
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Johannes Molzahn
"Opus XXXII (Fabeltier) "
290 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum

Stettin 1915
- Berlin 1995


Bernhard Heiliger wird am 11. November 1915 in Stettin geboren. Nach seiner Steinbildhauerlehre und einer Ausbildung an der Werkschule für Gestaltende Arbeiten studiert Heiliger 1938-1941 an der Hochschule für Bildende Künste Berlin bei Arno Breker und Richard Scheibe. 1939 geht Heiliger nach Paris, wo er auf Aristide Maillol trifft und Arbeiten der Bildhauer Hans Arp und Constantin Brancusi studiert. Nach dem Ende des Krieges, den er teilweise an der Front, teilweise in den Werkstätten Brekers verbringt, beginnt Heiliger als freier Bildhauer in Berlin zu leben. Von 1947-1949 ist Heiliger Dozent an der Hochschule für Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee, 1949 wird er an die Hochschule für Bildende Künste Berlin berufen. In seinem Atelier in Berlin-Dahlem arbeitet Bernd Heiliger an unzähligen Großplastiken, die meist als Bronzegüsse ausgeführt werden. Ausstellungen, wie die Teilnahme an der Biennale Venedig 1956 oder die Teilnahmen an der documenta 1955, 1959 und 1964 zeigen die internationale Anerkennung des Künstlers. 1956 wird Heiliger mit dem großen Kunstpreis von Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. 1969 beginnt die zweite Phase des Schaffens Bernhard Heiligers. Er experimentiert mit neuen Materialien wie Aluminium, Kunststoffen, Holz, Marmor und Stahl und versucht in seiner Arbeit Unikate zu schaffen. Weitere Aufträge für Arbeiten im öffentlichen Raum und baubezogene Bildhauerarbeiten folgen. 1974 erhält der Bildhauer das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 1975 den Lovis-Corinth-Preis. Ab 1980 widmet sich Heiliger verstärkt der Eisenplastik. 1989 beendet er seine Dozententätigkeit an der Hochschule für Bildende Künste. Bis in die neunziger Jahre folgen verschiedene große Ausstellungen und Retrospektiven. Am 25. Oktober 1995 stirbt Bernhard Heiliger in Berlin.